Vorsorge und Operationen

Zu einem Check zum Frauenarzt sollten Sie ein bis zwei Mal im Jahr gehen. Dabei werden neben der Tastuntersuchung auch ein Zellabstrich (Pap-Abstrich), eine Beurteilung der Scheidenflora und eine Brustuntersuchung durchgeführt. Einmal im Jahr sollte auch eine Ultraschalluntersuchung erfolgen.

Eine behutsame Untersuchung ist nicht schmerzhaft. Eine Mammographie (Bruströntgen beim Radiologen) ist ab dem 35. Lebensjahr oder bei auffälligem Tastbefund – wie zum Beispiel bei Knoten – zu erwägen.

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Die Ultraschalluntersuchung durch die Scheide ist völlig schmerzfrei.
Dabei können die Eierstöcke, die Gebärmutter und die Gebärmutterinnenschleimhaut (wichtig bei Frauen mit Hormontherapie) dargestellt werden. So können eventuelle Veränderungen ausgeschlossen beziehungsweise rechtzeitig entdeckt werden.

Tumorvorsorge

Zellveränderungen am Gebärmutterhals nehmen in den letzten 20 Jahren in Westeuropa und den USA zu. Man geht von 3 Prozent - 5 Prozent betroffener Frauen aus - vorwiegend im Alter von 25 bis 40 Jahren.

Bei Jugendlichen wird das Zervixkarzinom ganz selten beobachtet, aber doch 25 Prozent der betroffenen Frauen sind unter 40. Deshalb ist die Impfung gegen HPV so wichtig. Für nähere Infos zur Impfung und zum Human Papilloma Virus, dem Erreger der Krebsvorstufen klicken Sie hier.

Ein weiterer Hauptgipfel liegt zwischen dem 60. und 64. Lebensjahr. Es ist also auch ein Krebs der älteren Frauen nach den Wechseljahren geworden. Die Erkrankungshäufigkeit (Inzidenz) liegt bei 15 : 100.000 Frauen.

Die Vorstufen des Zervixkarzinoms werden heute häufiger beobachtet als die voll ausgebildeten (invasiven) Krebse, weil jüngere Frauen aus den verschiedensten Gründen (Kontrazeption, Sterilität, Schwangerschaft) heute öfter zum Frauenarzt gehen als früher, wobei ein Abstrich und zytologische Untersuchungen vorgenommen werden. Diese Verschiebung wird als Erfolg der Vorsorgeuntersuchungen verstanden.

Geburtsbegleitung

Die Geburtsbegleitung und der Geburtsort wirken sich entscheidend auf den Geburtsprozess aus. Nur wenn Sie sich gut aufgehoben fühlen und Vertrauen in eine Intimität wahrende Umgebung und in Ihre Gynäkologin haben, können Sie sich auf die Geburt einlassen und loslassen.
Ich begleite Sie gern in diesen so wichtigen Stunden. Privatpatienten am liebsten im Goldenen Kreuz, da ich dort auch als Oberärztin tätig bin.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung!

Operationen

Minimal invase Eingriffe (diagnostische Bauchspiegelungen, operative Laparoskopie)

Gebärmutterspiegelungen und Curettagen

Gebärmutterentfernungen und Eierstockchirurgie

Beckenbodenchirurgie und Inkontinenzchirurgie (Spezialgebiet)

Konisationen und alle anderen gynäkologischen Operationen.

Operationen für Zusatzversicherte führe ich im Goldenen Kreuz durch, da ich dort Oberärztin bin.

Die Mammographie

Die Mammografie (Bruströntgen) ist (eventuell ergänzend zu einem Ultraschall) ab dem 40. Lebensjahr angezeigt.

Zur Häufigkeit der Mammografie:

Ab dem 40. Lebensjahr ist eine Mammografie alle zwei Jahre angezeigt, bei Risikofaktoren wie familiärer Belastung unter Umständen auch schon früher. Ab der Menopause wird eine ein Mal jährliche Mammografie empfohlen.

Akupunktur